Der Freistaat Sachsen hat das Jahr 2020 zum Jahr der Industriekultur ausgerufen. Mit gutem Grund: Sachsen blickt auf eine lange Industrietradition zurück. Viele Branchen, wie der Bergbau in Oelsnitz, entfalten eine kulturelle Bedeutung, die tief in unserem Heimatverständnis verwurzelt ist. Was aber tun, wenn sich die Wirtschaft wandelt, alte Industrien verschwinden und neue Arbeitsfelder entstehen? Dann verändern sich unsere Heimaterzählungen. Das erfordert eine Suche nach Anknüpfung: unser Heimatverständnis muss sich weiterentwickeln. Aber wie? Mit dem nach der Friedlichen Revolution einsetzenden Transformationsprozess stand auch Sachsen vor dieser Herausforderung. Wir schauen auf verschiedene Orte und ihre Lösungsansätze.

Das Erzgebirge kann auf 800 Jahre Bergbau zurückblicken. Mehrere Orte mit Bergbauvergangenheit wurden 2019 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Die Industrie prägt auch heute noch viele Städte und das Umland. Andernorts wurde der Bergbau stillgelegt, teils schon zu DDR-Zeiten. Dennoch spielt er in der gemeinsamen Erinnerung eine wichtige Rolle.

Wie lässt sich dieser Bezug in die Gegenwart tragen? Wie kann der mit dem Wirtschaftswandel einhergehende Heimatverlust kompensiert werden? Und wo ergeben sich neue Chancen für den Industriestandort? Wir wollen mit Ihnen nach Antworten suchen.

 

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Oelsnitz/ Erzgebirge

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Bergbaumuseum Oelsnitz
09376 Oelsnitz/ Erzgebirge
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